ein Kinderbuch

geschrieben & illustriert
von Sarah Maria Sun

93 Seiten, 45 Bilder, Text, Farbe
von 6 - 106 Jahren

Für jedes verkaufte HEINI Buch geht € 1,-
an die Stiftung Amadeu Antonio.

Heini wächst in Kleinpopelheim auf, wo alle Menschen verrückt nach Sauren Gurken und mega mies gelaunt sind. Sie erklären Heini auch, wer schuld an ihrer miesen Laune ist: die Nachbarn aus Großpopelheim nämlich.
Eines Tages trifft Heini Leopold, einen Großpopelheimer. Sie werden Freunde, und zusammen trotzen sie allen gemeinen Miesepetern mit ihrem Mut und ihrer Fantasie. Sie gehen auf eine magische Reise, und mit Hilfe der Riesin Rosa Riesig schlagen Heinimann und Superpoldi allen Popelheimern ein Schnippchen.

Ein Bilderbuch zum Lachen, Schmunzeln und Nachdenken über Ausgrenzung und Vorurteile. Erzählt in einem Gleichnis von Gurken, Erdbeertorten und Rosa Riesig, die den Superbrillen-Durchblick hat.

- AUSZUG AUS DEM BUCH -

Das ist Heini. Mit sehr großen Ohren und immer guter Laune. Er lebte in einer Stadt, die so klein wie ein winziger Popel auf einer Landkarte war. Darum hieß sie auch Kleinpopelheim. Und ihre Bewohner waren verrückt nach Sauren Gurken!
Sie aßen Saure Gurken zum Frühstück, Mittagessen und Abendbrot. Und als Snacks, natürlich. Wenn sie sich trafen, rissen sie den Arm hoch und schrien: „Hoch die Gurke!“, anstatt einfach „Hallo“ zu sagen. Und es gab ein Gurkenfest. Das war wichtiger als Weihnachten. Dabei wurde immer der Gurkenkönig gewählt. Heinis Papa hatte schon acht Mal gewonnen, weil er am lautesten schreien konnte: „Hoch die Gurke!“
Wenn die Kleinpopelheimer nicht über Gurken reden konnten, motzten und meckerten sie über alles. Und waren Weltmeister im Albträumeträumen, im Sichgruseln und im Bibbernwiedieschneider. Und sie erklärten Heini jeden Tag, wer schuld war an ihrer miesen Laune und ihrer Angst: die Großpopelheimer! (Das waren die Bewohner des Nachbarstädtchens.)
Eines Tages trifft Heini Leopold, einen Großpopelheimer. Sie werden Freunde, und zusammen trotzen sie allen gemeinen Miesepetern mit ihrem Mut und ihrer Fantasie:
„Heini, meinst du echt, dass wird ein Erdbeertortenbaum?“ „Für eine Gurke ist es jedenfalls zu groß. Bald wächst es bis zu den Wolken.“ „Und wir klettern rauf...!“
Sie gehen auf eine magische Reise:
„Wenn wir damit bis zu den Wolken wachsen, können wir meiner Schwester und dem Dicken Bernd auf den Kopf spucken!“, rief Heini.
„Dann ist Popelheim nur noch winzig“, schrie Leo begeistert, „und ganz weit weg!“
„Und wenn er noch weiter wächst“, überlegte Heini, „dann landen wir bei Rosa Riesig. Die ist viel größer als der Dicke Bernd. Und sie hat einen echten Erdbeertortenbaum.“
„Hihi...“, sagt plötzlich eine tiefe Stimme. „Wer kitzelt mich da am Finger?“

- ENDE DES AUSZUGS -



Sarah Maria Sun ist eigentlich Sängerin. Sie reist das ganze Jahr durch die Welt und singt Konzerte oder Opern. Dabei trifft sie in allen Ländern auf viele nette und gastfreundliche Menschen, die genau wie sie gerne Erdbeertorte essen. Oder für sie ihre Lieblingsgerichte kochen. Wenn sie freie Zeit zwischen den vielen Reisen hat, zeichnet und malt oder schreibt sie gerne. Dabei kam sie auf die Idee für HEINI.
Seit einigen Jahren lebt Sarah in Dresden.
Wenn Ihr mehr über sie wissen möchtet, könnt Ihr sie auf ihrer Website besuchen.
Für jedes verkaufte HEINI Buch geht € 1,- an die Stiftung Amadeu Antonio.
Diese Stiftung unterstützt finanziell, mit Netzwerk und Wissen sowie Man/Woman-Power zahlreiche Initiativen und Projekte von Jung und Alt, die sich kontinuierlich für eine demokratische Kultur engagieren und für den Schutz von Minderheiten eintreten. Die Stiftung fördert unkompliziert und verteilt das Geld gezielt dort, wo es am dringendsten benötigt wird.
Die wichtigste Aufgabe der Amadeu Antonio Stiftung über eine finanzielle Unterstützung hinaus: Aufmerksamkeit für engagierte Menschen vor Ort zu schaffen und das Thema Rechtsextremismus dauerhaft auf die Tagesordnung zu bringen.

Die Stiftung ist nach Amadeu Antonio benannt, der 1990 von rechtsextremen Jugendlichen im brandenburgischen Eberswalde ins Koma geprügelt wurde, weil er Schwarz war. Wenige Tage später erlag er seinen Verletzungen. Amadeu Antonio war eines der ersten Todesopfer rechter Gewalt im wiedervereinigten Deutschland.
ÜBER DIE STIFTUNG
https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/ueber-uns/

PRESSE
https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/presse/

INTERNATIONALES NETWORKING
https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/en/ anti-semitism-conspiracy-myths-the-jewish-perspective-the-actionweeks-against-antisemitism-2020-59963/

https://www.amadeu-antonio-stiftung.de/en/amadeu-antonio-foundation-calls-for-reform-of-the-general-equal-treatment-act-and-an-independent-registration-office-2-59159/

INTERNATIONALE PARTNERORGANISATIONEN
https://ec.europa.eu/home-affairs/what-we-do/networks/radicalisation_awareness_network_en

http://www.egam.eu/

https://www.media-diversity.org/

https://getthetrollsout.org/

https://www.adl.org/